Kirche ist Kirche, "die auch schwach ist, […] und sich dessen nicht schämt,[…]" (S. 74)
Bemerkenswerter Punkt. Eine Kirche die zugeben kann dass sie vielleicht nicht die Organisationsstruktur hat, die notwendig wäre. Dass sie nicht ihre Mitarbeiter so ausbilden kann, wie es notwendig wäre. Eine Kirche die um ihre Schwachpunkte weiß, sie offen ansprechen kann, sich nicht dafür schämt, zuzugeben, dass sie sich auch selbst in einem Wachstumsprozess befindet. Das wäre wünschenswert. Gerade für uns. Wir dürfen zugeben dass das Fleisch schwach ist, selbst wenn der Geist willig ist. Aber die sich um des Evangeliums willen nicht schämt, selbst als zerstückeltes Ebenbild von Gottes Herrlichkeit, die Scherbenhaufen menschlicher Tragödien zu einem Mosaik zusammenzusetzen in dem Gottes Herrlichkeit in dem Zerbrochenen sichtbar wird. Worauf man stolz sein kann.
Ich lese grad folgendes Buch "Kirche in der Postmoderne" hrsg. Von Martin Reppenhagen und Michael Herbst, erschienen bei Neukirchner 2008. Hier werde ich versuchen meine wichtigsten Gedanken dazulegen.
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