Dienstag, 25. November 2008

Obamania

Bei Bush ist es noch einfach gewesen. Das Feindbild des Antichristens auf die USA bezogen, war für jeden glaubhaft. Bush war ein Feindbild. Nun haben sie Obama gewählt die Amerikaner. Ein Sympathieträger. Verschwindet hiermit ein Feindbild?

Im Vorfeld wurde von einigen adventistischen Geschwistern aus den USA gemeint, im Falle einer Wahl Obamas setzt die Prophezeiung einfach ein paar Jahre aus. Danach wird es eben weitergehen.

Nun ist die Stimmung anscheinend umgeschlagen.

Obama wird jetzt mehr noch als Bush als Antichrist von ihnen gesehen. Sie sehen in ihm einen Pseudomessias, einen Volksverführer, der die Fähigkeit die Massen mitzureissen hat.

Seine Reden werden als Predigten bloßgestellt, und auf die Reaktion seiner Aufrufe ist man schon ein wenig neidisch.

Mit diesem Präsidenten kann sich also die von ihnen erhoffte Weltregierung von USA und Vatikan erfüllen.

Wünschenswert wäre, wenn ihre spezielle Wiederkunftserwartung, sie nicht daran hindert die hoffnungsvolle Botschaft des Kreuzes weiter zu erzählen.

1 Kommentar:

CookMal hat gesagt…

ganz schön spitz formuliert;-)